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Salomon S-Lab Sense 7 – das ist neu

Grosse Veränderungen beim neuen S-Lab Sense 7. Wir zeigen euch, was neu ist und was bleibt.

Beim Sense 7 gibt es so viele Veränderungen, dass wir zuerst einmal auf das schauen, was bleibt: Die Sprengung von 4mm und der Aufbau auf 14mm resp. 18mm bleiben bestehen. Das Sohlenprofil (hardground) und die Optik sind sehr ähnlich. Auf den ersten Blick kann man den „Siebner“ am roten Salomon Schriftzug (vorher weiss auf rot) erkennen. Das Material der Sohle ist ähnlich dicht, vielleicht ein Hauch direkter. Auch der Aufbau mit Innenschuh und QuickLace Schnürung ist wie gehabt, aber überall wurde optimiert und vor allem reduziert.

Die wichtigsten Veränderungen – Sense 7 vs. Sense 6

Der Sense 7 (rechts) ist bei gleicher Schuhgrösse deutlich schmaler.

Die Schuh ist im Fersenbereich aussen deutlich schmaler. Dies wirkt sich auch auf die Sohle aus. In Grösse US 9.5 ist sie 1.5 centimeter schmaler – ganze 20%! Die schmale Sohle (siehe Bilder unten) zieht sich bis in den Mittelfussbereich und macht den Schuh deutlich flexibler in Flex und Torsion.

Viel Polsterung bleibt nicht mehr.

Das  Chassis, das den Fuss umschliesst, ist weicher und flexibler.Gegen Steine gibt es fast keinen Schutz mehr, die Zehenkappe ist nur angedeutet. Die Verstärkung der Fersenkappe (eingebaut im weissen Bereich) wurde entfernt, die Polsterungen am Saum reduziert. Das macht die Fersenkappe extrem weich und aussen sehr schmal, sie aber noch fast das selbe Innenmass wie der Vorgänger. Die Zunge ist etwas dünner und die meisten Nähte sind nun laminiert.

Innensohle? Überbewertet!

Die Innensohle wurde weggelassen resp. ist nun direkt vernäht. Das spart etwas Gewicht, noch wichtiger ist aber, dass die Sohle nun nicht mehr verrutschen kann.

 

Das neue Mesh nimmt kein Wasser auf.

Das Obermaterial besteht nicht mehr aus einem aus Nylongewebe, sondern aus einem gepressten oder gegossenen Kunstoffmesh. Das neue Mesh nimmt keine Flüssigkeit mehr auf, da es nicht aus Fasern besteht. Das Obermaterial ist wieder etwas dichter geworden, Sand und Steine dürften so weniger schnell eindringen.

Die Schnürsenkellasche.

Die Schnürsenkel-Lasche ist nun von oben aus zugänglich, der Gleiter und die übrigen Schnürsenkel können eleganter verstaut werden. Die Schnürung ist etwas anders eingefädelt und hat dadurch mehr Auflagefläche im oberen Bereich, sie überschneidet sich auch nicht mehr, bevor sie im Gleiter zusammengeführt wird.

Der neue QuickLace Schliessgleiter.

Der QuickLace Schliessgleiter wurde überarbeitet und lässt sich besser öffnen und zuziehen.

Sense 6 (links) und Sense 7 (rechts).

Die meisten Aussparungen in der Aussensohle sind bereits mit dem Sense 6 verschwunden, was den Schuh definitiv langlebiger gemacht hat. Nun ist auch die letzte Aussparung unter der Ferse weg und die Aussensohle überzieht die Fläche vollständig. Auf dem Bild sieht man gut, dass der Abdruck am Fersen viel schmaler geworden ist. Aber auch unter dem Vorfuss wurde der Abdruck verändert und die Sohle verjüngt sich in der Mitte stärker, an der breitesten Stelle ist die Sohle gleich breit. Das Profil der Stollen ist sehr ähnlich, die Contagrip Gummimischung wurde noch etwas griffiger.

Fazit

Der Sense 7 geht „back to the roots“. Wer erinnert sich noch an den „Ur-Sense“, der auf der Ferse kein Profil hatte? Gewichtsmässig sind wir nun wieder dort. Der Siebner ist ganz auf Wettkampf getrimmt und nur für leichte Läufer mit einem guten Laufstil geeignet. Die Passform bleibt trotz der schmaleren Bauweise erstaunlich ähnlich. Vom Material und Aufbau her ist er der bisher konsequenteste Sense.

Der erste Eindruck beim Laufen überzeugt. Der Sense 7 ist spürbar flexibler beim Abdruck und setzt trotz der schmaleren Ferse stabil auf. Wir sind gespannt, wie er sich langfristig auf dem Trail schlägt und werden berichten.

 

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