Ein Passwort wird per E-Mail an Sie geschickt

Diego Pazos ist mit Sicherheit eine der schillerndsten Figuren in der Ultra Trail Szene. Mr.Bow-Tie fällt aber nicht nur wegen seiner Fliegen, sondern vor allem durch seine Leistungen auf. 2. Platz am Humani’Trail, sowie 4. Plätze beim Défi de Val de Travers, Grand Raid Réunion und CCC sind hoch zu werten. Wir freuen uns hier ein zwei-sprachiges Interview mit dem Ultra Runner of the Year 2015 zu präsentieren. Herzliche Gratulation!

Interview Deutsch

// L’interview français ce trouve au dessus //

Q: In den letzten Wochen haben 1364 Leute für Dich und Deine Leistung abgestimmt und Dich damit zum Ultra Runner of the Year erkoren. Was bedeutet das für Dich?

Diego: Erst einmal vielen herzlichen Dank an alle, die für mich abgestimmt haben. Ich hätte nie gedacht, dass es so viele sein werden! Ich bin glücklich, dass ich zum Ultra Runner of the Year gewählt wurde, aber das schönste und wichtigste für mich ist, diese Unterstützung zu spüren. Es ist immer schön, andere an der Freude teilhaben zu lassen und diese Leute vielleicht auch ein bisschen zu inspirieren. Ich versuche mit meiner Persönlichkeit ein Vorbild für meinen Sport zu sein. Dieser Erfolg gibt mir viele Energie und Motivation für die nächste Saison und für andere Projekte. In meiner Philosophie ist Ultra Trail Running immer das Wichtigste der sekundären Sachen. Es bedeutet nicht, dass ich nicht immer mein Bestes gebe, sondern dass ich meine Erfolge wie auch die Misserfolge mit Lachen, Distanz und Ruhe nehme. Wir, als Läufer, sind hier um zu geniessen! Und zudem darf man ni vergessen den Freunden und Supportern, die uns folgen und betreuen sich, etwas von unserer Freude weiterzugeben. Wir sind hier in der Schweiz mit dem Trail Running Sport noch am Anfang. Wir haben zwar eine grosse Kultur im Bergsport, aber im Moment haben wir noch ein bisschen etwas aufzuholen im Bereich Trail und Ultra Trail Running. Die breite Öffentlichkeit kennt unseren Sport noch nicht wirklich.

Diego Pazos freut sich über den Award (Bild Oksana Rezzonico)

Diego Pazos freut sich über den Award (Bild Oksana Rezzonico)

Q: Diego Pazos ist in der deutsch-sprachigen Schweiz weniger bekannt. Woran liegt das? Gibt es den Röstigraben auch im Ultra Trail Sport? Kannst Du Dich kurz vorstellen?

Diego: Vielleicht gibt es da doch noch ein bisschen «Röstigraben» zu überwinden. Ich bin zugegebener Weise aber auch nie in die Deutschschweiz an einem Wettkampf gelaufen. Im 2016 werde ich hoffentlich am Eiger Ultra Trail E101 starten. Ich habe auch sonst keine Vergangenheit als Bergläufer, daher kennen mich die Leute in der Deutschschweiz wahrscheinlich nicht. Diese Website Swiss Ultra Trail und Euer Projekt ist eine super tolle Idee, aber es soll für die ganze Schweiz sein und die ganze Schweizer Ultra Trail Szene abdecken. Informationen und Emotionen teilen und Zusammenfinden sind ein grosser Teil von unserem wunderschönen Sport.

Zu meiner Person: Ich heisse Diego Pazos, und bin 31 Jahre alt. Einige Freunde nennen mich Zpeedy oder Ultra Zpeedy. Ich wohne im Lausanne und habe Kriminalistik an der Universität Lausanne studiert und arbeite jetzt im Bern. Zuerst habe ich während 24 Jahren Fussball in der Regional-Liga gespielt. Und dann im 2011 habe ich mich entscheiden, zusammen mit meiner Frau als Herausforderung den UTMB 2013 zu versuchen. Ich benötigte aber eineinhalb Jahr um die notwendigen Punkte zu sammeln. Vorher bin ich noch nie mehr als einen Halbmarathon gelaufen und habe das Leben neben dem Fussball eher ruhig angehen lassen. Die Saison 2012 war ganz toll für mich – neue Gefühle und Emotionen und sehr gute Resultate (2. Trail de la Vallee de Joux, 3. Trail Verbier St Bernard, 3. Trail des Dents du Midi, 4. Transju’Trail zum Beispiel). Der UTMB 2013 war dann aber eine grosse Enttäuschung, weil ich mich nach 140km in Trient verletzt hatte und aufgeben musste. Auch das war ein neues Gefühl und ich habe viel gelernt für den nächsten UTMB. Im 2014 wurde ich dann 11. im Gesamtklassement und bester Schweizer. Das 2015 war dann meine erste komplette Saison und was für eine! Neben den Rennen bin ich auch viel in den Alpen unterwegs gewesen und habe die Berge genossen. Ich habe zum Beispiel, teilweise mit einer Freundin, die Via Alpina von Vaduz bis Montreux gemacht.

Diego läuft am Grand Raid Réunion als 4. ins Ziel

Q: Deine rote Fliege ist sehr charakteristisch für Dich. Was ist die Geschichte hinter Mr. Bow-tie?

Diego: Die Fliegen sind für meine Frau und mich sehr speziell. Es ist eine Geschichte zwischen Ihr und mir – wir sind Bow-tie Fans und ich habe eine grosse Sammlung zu Hause. Die Fliegen, die ich im 2015 getragen habe, sind von meinem Junggesellenabschied. Und so sind sie auch ein gemeinsames Symbol für mich und meine Freunde. Mit der Lebensfreude ist es wie bei einer Party: wenn ich ein Lauf mache, ist es manchmal schwierig und anstrengend, aber ich versuche immer zu geniessen und zu lachen, weil wir Glück haben, diese SPort überhaupt machen zu können.

4. Platz am CCC

Q: Was waren Deine persönlichen Höhepunkte der Saison 2015? Und wo die Tiefs?

Diego: Sportlich gesehen gab es zwei grossen Höhepunkte von 2015: der CCC und die Diagonale des Fous (GRR). Chamonix ist immer etwas spezielles für mich und ich glaube, für viele andere Trail Runner ebenfalls – so viele Emotionen und gemeinsame Erlebnisse. Und dieses Mal konnte ich zusammen mit Sacha Devillaz einlaufen, das war super. La Réunion ist einzigartig und für jeden Ultra Trail Runner ein „Muss“! Für mich war die Diagonale des Fous bis jetzt der schönste Ultra. Sehr sehr technisch mit wunderschönen Landschaften und Menschen, die für diese Lauf leben.

Meine Tiefpunkte habe ich wahrscheinlich beim Cervino X Trail und Trail du Val de Travers (Schweizermeisterschaft) eingezogen. Nach meiner Hochzeit und den Flitterwochen im Libanon war ich nicht mehr Fit und habe an Krämpfen und Dehydrierung gelitten, aber am Ende sind genau die Tiefs ebenso gute Erfahrungen.

Persönlich gesprochen war der Höhepunkt des Jahres meine Hochzeit mit Maya im Juni und die Bachelor Party in Lausanne und Ibiza mit meinen Freunden.

Grand Raid Réunion mit Andrea Huser

Q: Warum läufst Du Ultra Trail? Was ist Deine Leidenschaft?

Diego: Weil ich es geniesse! Ein Ultra lehrt dich sehr viele wichtige Werte und es hilft, um dich besser kennenzulernen und deine Grenzen auszuloten. Dein Körper kann dich immer überraschen und gewöhnt sich in wunderbarer Weise an neue Herausforderungen. Neben dieser physischen Perspektive ist mir der Austausch mit anderen Trailläufern, egal ob Erster oder Letzter, ebenso wichtig und ich geniesse das gemeinsame Erlebnis mit den Personen die mich begleiten, unterstützen und mir folgen. Dieser Austausch und die gemeinsamen Momente sind die einzigen Sachen, die am Ende bleiben. Schon einen Monat später sind die physischen Schmerzen und Opfer nicht mehr «aktiv» in Erinnerung.

Q: Was sind Deine Ziele für 2016?

Diego: Die Ziele sind die Ultra Trail World Tour (UTWT) und die IAU Ultra Trail Weltmeisterschaft (85km, 4500 D+), falls die Schweiz jemand nach Portugal schicken will und ich ausgewählt würde.

Für die UTWT werde ich im März den Transgrancanaria (125km, 8’000D+) laufen, dann den Eiger Ultra Trail (101km, 6600D+) im Juli und am Ende August UTMB (170km, 10’000D+). Ich werde Ende Juni auch den 80km du Mont Blanc (6’000 D+) laufen, aber ohne Ambitionen, sondern mehr um die Landschaft zu geniessen.

Q: Wohin wird sich die Ultra Trail Szene im 2016 hin entwickeln? Siehst Du positive Trends oder auch weniger erfreuliche Wendungen?

Diego: Ich denke, dass Trail Running die natürliche Weiterentwicklung des Bergenlaufes ist. Ich hoffe, dass die Renn-Organisatoren zusammenarbeiten und die Sponsoren die Athleten besser unterstützen besser werden. In der Schweiz ist man als Sportler allgemein, und als Trail Runner noch viel mehr, etwas alleingelassen – ohne Unterstützung! Zum Beispiel für die Weltmeisterschaft im Oktober haben wir keine Infos wie die Selektion funktioniert und was unsere Möglichkeiten sind. Wenn man in andere Länder blickt, zum Beispiel nach Frankreich, Spanien oder die USA, sieht man bessere Strukturen. Die Athleten werden auf die Weltmeisterschaft gezielt vorbereitet, sogar mit Trainingscamps. Im Moment ist Trail Running keine Priorität bei Swiss Athletics. Meiner Meinung nach ist Trail Running aber eine Disziplin mit viel Zukunft, eine die viele wichtige Werte verkörpert. Und das nicht nur im Spitzenbereich sondern auch im Breitensport.

In den Bergen und in der Natur fühlen sich die Leute besser. Sie brauchen auch neue Abenteuer und Herausforderungen in einer manchmal verstaubten Gesellschaft. Ich habe viele Ideen um unseren Sport in der Schweiz weiter bekannt zu machen. Ich möchte gern auch so gut wie möglich meinen Sport fördern und die Leute sensibilisieren und aufmerksam machen. Als Elite-Läufer möchte ich mich gerne mehr als Botschafter für diesen Sport engagieren.

Vielen Dank für dieses Interview, Diego. Wir wünschen Dir für die kommende Saision nur das Beste und viel Erfolg. Und herzliche Gratulation noch einmal zum Ultra Runner of the Year 2015!


Interview Français

Q: Ces dernières semaines, 1364 personnes ont voté pour toi et tes performances pour te permettre d’être élu Ultra Traileur suisse de l’année. Qu’est ce que ça signifie pour toi?

Diego: Tout d’abord, merci énormément à tous ceux qui ont voté pour moi et ils étaient vraiment plus nombreux qu’espéré. C’est un beau moment pour moi d’être élu Ultra Trailer suisse de l’année mais le plus important c’est de voir tout le soutien, la joie des personnes qui me suivent et en quelque sorte de pouvoir inspirer à petite échelle certains personnes. Je tente toujours d’être le meilleur ambassadeur possible pour mon sport en ajoutant quelques ingrédients de ma personnalité. Ce résultat va me donner beaucoup d’énergie et de motivation pour la saison qui arrive et pour réaliser d’autres projets. Dans ma philisophie, l’Ultra Trail restera toujours la chose la plus importante des choses secondaires. Ce qui ne veut pas dire que je ne vais pas m’investir à l’entraînement et dans des projets mais je prendrais les réussites comme les échecs avec le sourire et avec le recul et la tranquilité nécessaires. Nous, en tant que coureurs, sommes là pour profiter, se faire plaisir et faire vibrer nos proches et nos suiveurs. Nous sommes au début de la pratique du trail et de l’Ultra en terme de nombre de participants. En Suisse, nous avons une grande culture pour les sports de montagne mais pour l’instant nous avons du retard en ce qui concerne le développement du trail et de l’Ultra trail notamment au niveau du grand public.

Ultra Runner of the Year 2015 Andrea und Diego (Bild Hendrik Auf'mkolk)

Ultra Runner of the Year 2015 Andrea und Diego (Bild Hendrik Auf’mkolk)

Q: Diego Pazos n’est que très peu connu en suisse allemande. Pourquoi? Existe-t-il aussi un Röstigraben en Ultra Trail? Peux-tu te présenter brièvement?

Diego: C’est peut-être dû, en partie, à la barrière de la langue 😉 mais également au fait que je n’ai quasiment jamais couru en suisse allemande cette année (ou seulement pour le plaisir mais pas en compétition). En 2016, si tout va bien, je vais participer à l’Eiger Ultra Trail 101. Je ne suis également pas un coureur de montagne à la base donc les gens ne me connaissent pas dans la discipline. Ce site Internet et votre projet est certainement une super idée mais il devrait être représentatif de toute la Suisse afin de rassembler toute la communauté trail en Suisse. Le partage et le rassemblement font partie de la beauté de ce sport!

Sinon je m’appelle Diego Pazos, 31 ans, parfois certaines personnes m’appellent «Zpeedy» ou «Ultra Zpeedy». J’habite à Lausanne et j’ai fait mes études en criminalistique à l’université de Lausanne avant de travailler à Berne. J’ai tout d’abord pratiqué le football pendant 24 ans à un bon niveau régional. Puis, en 2011, comme un défi avec ma femme, j’ai décidé de tenter l’aventure UTMB en 2013. Donc pendant un et demi, je me suis entraîné pour récolter les fameux points UTMB. Avant cela, je n’avais jamais fait plus qu’un demi marathon et à côté du football donc sans forcer. La saison 2012 a été géniale pour moi, de nouvelles sensations, de nouvelles émotions et de très bons résultats (2. Trail de la Vallee de Joux, 3. Trail Verbier St Bernard, 3. Trail des Dents du Midi, 4. Transju’Trail par exemple). L’UTMB 2013 a été une grande déception puisque j’ai dû abandonner après 140km à Trient à cause d’une blessure qui m’empêchait même de marcher. Mais cette expérience et ces sensation m’ont énormément appris pour l’UTMB 2014 où je finis 11ème et premier suisse. Puis, cette saison 2015 qui a été ma première saison complète sans blessures et quelle saison pour moi. En plus, à côté des courses, j’ai pu prendre un maximum de plaisir en montagne en accompagnant notamment une copine sur une partie de la traversée de la Suisse du Liechtenstein à Montreux en empruntant la via alpina.

CCC – l’arrivée

Q: Ton nœud papillon rouge est ta marque de fabrique. Quelle est l’histoire derrière Mr. Nœud pap?

Diego: Les noeuds paps sont très spéciaux pour moi et ma femme. En fait, c’est une histoire entre elle et moi, nous sommes des fans de noeuds paps depuis que nous nous sommes rencontrés et c’est pour ça que j’ai une grosse collection à la maison. Les nœuds paps portés durant la saison 2015 m’ont été offert lors mon enterrement de vie de garçon en mai dernier, ils représentent également une symbolique pour mes proches et mes amis.

Q: Quels ont été les plus beaux moments de ta saison 2015? Et tes déceptions?

Diego: Sportivement parlant, mes deux plus beaux moments de 2015 étaient sans doute la CCC et la Diagonale des fous (GRR). Chamonix est un endroit toujours spécial pour moi et je pense pour la plupart des traileurs, tellement d’émotions et de partage. En 2015, j’ai pu partager mon arrivée avec Sacha Devillaz ce qui fut un moment très fort pour nous deux. La réunion est unique, à mon avis, chaque Ultra Traileur devrait un jour aller sur l’île et faire une des courses du Grand Raid. Pour moi, assuréement, le plus bel Ultra jusqu’à maintenant, avec des chemins ultra techniques par endroits avec des paysages à couper le souffle et des gens qui vivent la course comme l’événement de l’année. Mes moins bons moments de la saison sont certainement le Cervino X trail, qui est magnifique par ailleurs, et le trail du Val de travers (Championnats suisses d’Ultra Trail). Ces courses se situaient après mon mariage et après de belles vacances au Liban donc je n’étais pas prêt physiquement et j’ai énormément souffert (crampes, déshydratation, etc…) mais même ces deux courses restent de bons souvenirs.

Personnellement parlant, mon mariage avec Maya en juin a été de loin le plus beau moment de l’année suivi de mon enterrement de vie de garçon avec mes amis.

Fun in the mountains

Q: Pourquoi cours-tu des Ultra trails? Quelle est ta passion?

Diego: Je le fais car j’aime ça et je prends du plaisir. Un Ultra t’apprend des valeurs très importantes et t’aide à mieux te connaître, à te rapprocher de tes limites. Notre corps peut toujours nous surprendre et s’adapte de façon extraordinaire. Outre la dimension physique, c’est l’échange avec les autres coureurs qu’ils soient devant ou derrière ainsi que le partage avec les gens qui m’accompagne, qui me soutiennent, qui m’encouragent et qui me suivent qui est très fort. Ces moments d’échange e sot de partage sont ceux qui restent en fin de compte car la douleur et le sacrifice physique partent et restent très peu présents dans les souvenirs.

Q: Quels sont tes objectifs 2016?

Diego: Les objectifs sont l’Ultra Trail World Tour (UTWT) et les championnats du monde IAU d’Ultra Trail (85km, 4500D+)au Portugal si la Suisse désire envoyer des coureurs et si je suis sélectionné.

Donc, dans le cadre de l’UTWT, je serais présent à la Transgrancanaria (125km, 8’000D+) début mars, l’Eiger Ultra (101km, 6’500D+) en juillet et fin août l’UTMB (170km, 10’000D+). Je vais également courir le 80km du Mont Blanc (6’000D+) fin juin, mais sans ambitions, plutôt pour profiter du paysage.

Q: Dans quelle direction va se développer la pratique de l’Ultra Trail en 2016? Vois-tu des tendances positives ou plutôt des perspectives moins réjouissantes?

Diego: A mon avis, le Trail running est le développement naturel des courses de montagne. J’espère que les organisateurs de courses vont travailler dans le même sens et que les sponsors vont également percevoir cette évolution et soutenir au mieux les athlètes. En Suisse, en tant qu’athlète (encore plus en Trail) nous sommes parfois livré à nous-mêmes, sans réel soutien. Par exemple, pour les championnats du monde en octobre, nous avons aucune information concernant nos possibilités et les méthodes de sélection. Quand on compare avec d’autres pays (France, Espagne, USA, etc…), on se rend compte que ces championnats sont un réel objectif depuis longtemps et qu’ils organisent même des camps d’entraînement et de préparation spécifiques. Cela signifie qu’actuellement, le Trail n’est pas une priorité pour Swiss Athletics mais à mo avis le trail est une discipline avec un bel avenir et qui véhicule énormément de belles valeurs. Les gens se sentent en général mieux dans la nature et en montagne et ressentent de plus en plus le besoin de nouveaux défis dans une société parfois un peu étouffante. J’ai également plein d’idées pour promouvoir la discipline en Suisse mais également sensibiliser les gens à ce type d’effort. En tant que coureur élite, j’aimerais m’impliquer encore plus en tant qu’ ambassadeur de notre sport dans notre si beau pays.

Diego, merci bien pour cet interview! Nous te souhaitons bonne chance pour la nouvelle saison et félicitations pour l’Ultra Runner of the Year.

Werbung
Follow us on Facebookschliessen
oeffnen