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logo EigerAuf Schweizer Boden fühlt sich Matthias Dippacher wohl. Beim Eiger Ultra Trail E101 hat er sich den dritten Platz gesichert. Für die 101 Kilometer lange Strecke mit anspruchsvollen 6700 Höhenmeter benötigte der Deutsche 12h 22min. Für diese tolle Leistung gratulieren wir sehr herzlich. Auch in der Vergangenheit war Dippi in den Schweizer Bergen erfolgreich, so entschied er 2013 den Irontrail T141 (→ Interview T141) wie auch den Sardona Ultra Trail (→ Interview Sardona) für sich.

Eiger Ultra Trail Coverage

Wir waren ebenfalls vor Ort und werden in den nächsten Tagen verschiedene Interviews aufschalten.

Interview Matthias Dippacher

Q:  Herzliche Gratulation zum starken 3. Platz am Eiger Ultra Trail. Wie lief es Dir?

Dippi: Danke, im Grossen und Ganzen muss ich wohl sagen „ganz gut“, da ich ja Dritter wurde. Aber ich musste mich natürlich anstrengen und war mir nie ganz sicher meinen Platz zu halten. Ich habe aber auch während dem Rennen immer nach vorne geschaut und gehofft eventuell noch einen Platz gut zu machen, insbesonders in der zweiten Rennhälfte. Zu Beginn waren wir eine 6er Gruppe und irgendwann dann nur noch zu Fünft, wobei ich dann der letzte in der Gruppe war und leicht abreisen lassen musste. Zum Glück ist dann ein Streckenabschnitt gekommen der technisch schwierig war und bergab führte, bei dem ich dann auf Platz auf den 3ten und 4ten auflaufen und dann auch überholen. konnte Ab der nächsten Verpflegung bin ich dann für eine lange Zeit mit Adrian Brennwald gelaufen, den ich schon kannte und wir haben uns dann gegenseitig motiviert. Da wir uns in unsere Stärken ähnlich sind, hat es sehr gut funktioniert.

Dippi und Adi vor Burglauenen

Dippi und Adi vor Burglauenen

Q: Was sind die Highlights der Eiger Ultra Trail Strecke?

Dippi: Das Beste an der Strecke ist sicherlich die Landschaft mit ihren fantastische Ausblicken auf diese wundervolle Landschaft mit ihren schneebedeckten Gipfeln, den Gletschern und die schönen Täler mit diesen schönen farbenprächtigen Seen.

Q: Gibt es Schlüsselstellen denen Du besondere Beachtung geschenkt hast?

Dippi: Nein, würde ich nicht sagen, aber ich habe mich im Vorfeld auch nicht besonders mit der Strecke auseinandergesetzt, bzw. sie nicht studiert.

Von der grossen Scheidegg Richtung First

Von der grossen Scheidegg Richtung First

Q: Wie bist Du mit der Hitze zurecht gekommen?

Dippi: Erstaunlich gut, da ich normalerweise mit zunehmender Hitze Probleme bekomme. Ich habe, wenn Wasser kam, mich jeweils abgekühlt und bei den wenigen Schneefeldern habe ich auch immer eine Handvoll genommen und auf meinem Kopf, Nacken, Armen und Beinen verrieben, aber ich habe trotzdem viel geschwitzt. Zudem habe ich mich auch ein wenig wundgelaufen, aber das kenne ich von den letzten Jahren und das war ok.

Q: Hast Du Dich auf die Strecke spezifisch vorbereitet?

Dippi: Nein

Q: Läufst Du jetzt für Dynafit? Wie kommst Du mit den Produkten zurecht?

Dippi: Ja, seit diesem Jahr bin ich bei Dynafit und fühle mich dort sehr wohl, da ich dort immer ein offenes Ohr und einen Ansprechpartner habe.

Mit der Kleidung und meinem Rucksack bin ich sehr zufrieden und mein Laufschuh ist das beste was ich an Grip in meinem Läuferleben am Fuss hatte, speziell wenn der Untergrund nass ist.

Zieleinlauf nach 12h 22min

Zieleinlauf nach 12h 22min

Q: Was sind die weiteren Pläne für 2014?

Dippi: Mein großes Ziel ist der UTMB (→ Rennbericht) Ende August, aber ich bin gerade am überlegen ob ich davor noch einen Wettkampf laufen soll. Ich hätte eine Einladung von Irontrail (→ Interview Irontrail mit Dippi), aber ich überlege auch noch mit dem Trailticino, oder was ganz anderes, aber das werde ich die nächste Woche wohl mal langsam entscheiden müssen.

Herzliche Gratulation, Matthias, zu Deinem starken dritten Platz. Vielen Dank für das Interview. Und man sieht sich ja bald in Chamonix…

Interview: Alex Brennwald
Bilder: Adrian Brennwald, Matthias Dippacher

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