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logo EigerNach der grandiosen Erstaustragung findet der Eiger Ultra Trail am 19. Juli 2014 zum zweiten Mal statt. Marcel Marti als technischer Verantwortlicher hat der Swiss Ultra Trail Community alle wichtigen Informationen zum Trail-Running Fest in den Berner Alpen mitgeteilt. Hier die Links zum Rennbericht E101 sowie dem letzten Interview mit Marcel Marti.

Q: Nach dem gelungenen Debüt diesen Sommer, was sind die wichtigsten Änderungen für den Eiger Ultra Trail 2014?

MM: Es wird für jeden erfolgreichen Läufer ein Finisher T-shirt und einen Erinnerungspreis für Zieleinläufer geben. Zur besseren Kontrolle der Laufleistung werden in Wengen und Kleine Scheidegg zwei weitere Zwischenzeiten genommen werden. Desweiteren haben wird es eine zusätzliche Verpflegungsstelle zwischen Faulhorn und Schynige Platte eingeplant und das Verpflegungsangebot gemäss den eingegangenen Feedbacks angepasst. Konkret heisst das Cola und Suppe wird früher und an mehr Verpflegungsposten erhältlich sein. Zusätzlich werden mehr Kilometerangaben auf der Strecke aufgestellt sein.

Traverse vom Faulhorn zur Schnyige Platte

Traverse vom Faulhorn zur Schnyige Platte

Die Teilnehmerzahl bleibt auch im 2014 limitiert. Ab dem Frühling 2014 wird die Strecke fix ausgeschildert, so dass auch schon vor dem Renntag ohne Kartenstudium auf der Original-Strecke trainiert werden kann.

Nicht zuletzt werden wir auch das Angebot für die Betreuer ausbauen. Es wird eine noch umfangreichere Betreuung an mehr Streckenabschnitten möglich sein. Dazu haben wir das Betreuer-Ticket für die Bergbahnen erweitert. Zudem wird es ein breiteres Rahmenprogramm geben.

Q: Warum startet der E101 um 4.00 Uhr und nicht am Vorabend wie bei langen Ultras dieser Art üblich? Nimmt man die Finisher-Zeiten von der ersten Austragung zu Hand, würden weniger als 1 Drittel der Läufer noch bei Tageslicht ins Ziel kommen. Geht es um die Anzahl Hotel-Übernachtungen?

MM: Die meisten Ultras über diese Distanz starten früh am Morgen. Nur längere Ultras, wie zum Beispiel der UTMB über 168 km, starten am Abend. Das Zeitmanagement mit der Anpassung der Startzeit entspricht unserem Sicherheitskonzept. Heikle Passagen werden aus Sicherheitsgründen bei Tageslicht passiert. Für Teilnehmer ist motivierender und schöner um 4.00 Uhr zu starten und den Tagesanbruch und Sonnenaufgang zu geniessen als am Vorabend zu starten und dann in Dunkelheit zu laufen. Ein Grossteil der Teilnehmer ist nur Tagsüber unterwegs und die anderen Läufer haben nur eine Nacht, anstatt 2 wie bei Start am Vorabend. Hotel-Übernachtungen sind kein Argument des Starts um 4.00 Uhr.

Faulhorn - höchster Punkt des Eiger Ultra Trails

Faulhorn – höchster Punkt des Eiger Ultra Trails

Q: Rückblickend auf die diesjährige Austragung – seid Ihr zufrieden?

MM: Unsere Erwartungen wurden  weit übertroffen. Wir haben sehr positives Feedbacks von allen Seiten erhalten. Trotzdem wir wollen sehr konzentriert weiterarbeiten um den Eiger Ultra Trail weiter zu verbessern und attraktiver zu machen.

 Q: Die Ausfall resp. Nicht-Antretens-Quote der Profi-Läufer war dieses Jahr hoch. Mit wem darf man im 2014 rechnen?

MM: Einige Top-Läufer mussten im Vorfeld verletzungsbedingt absagen. Andere hatten einen schlechten Tag oder mussten aus gesundheitlichen Gründen aufgeben. Auch im 2014 können wir sicher wieder mit vielen Top-Läufern rechnen

Anspruchsvoller Untergrund - von Fels über Schnee bis Wurzeltrail ist alles vorhanden

Anspruchsvoller Untergrund – von Fels über Schnee bis Wurzeltrail ist alles vorhanden

Q: Der Eiger Ultra Trail verfügt über ein anspruchsvolles Streckenprofil. Was sind Deine heissen Tipps für eine gute Vorbereitung?

MM: Für die ideale Vorbereitung empfiehl es sich im Vorfeld einen Langdistanz-Trail über ca. 50-80km zu absolvieren. Gute Erholung in den letzten Tagen vor dem Anlass mit gemütlichen und kurzen Trainingseinheiten runden die Vorbereitungsphase ab. Es empfiehlt sich zudem sich hochwertig und ausgiebig zu ernähren. Desweiteren viel schlafen, vor allem die Woche zuvor da die letzte Nacht vor dem Wettkampf nicht massgebend ist. Das obligatorische Material sollte frühzeitig beschafft und ausgiebig getestet werden. Für den Wettkampftag sollte man sich eine gute Taktik für den Lauf zurechtlegen: Wie und wo verpflegen (häufig und kleine Mengen), Wettkampfeinteilung, wo Betreuer wenn vorhanden etc.

Interview: Alex Brennwald

Ressourcen:
Rennbericht E101 hier
Interview mit Marcel Marti hier

Photo und Video Credits:
Thomas Senf / www.visualimpact.ch
Website Eiger Ultra Trail: www.eigerultratrail.ch

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