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logo EigerMarcel Marti ist der Technische Leiter und Verantwortliche für den Eiger Ultra Trail E101, der dieses Jahr das erste Mal in Grindelwald stattfinden wird. Der Ultra Event über 101km mit 6700 Höhenmetern ist bereits ausverkauft, die kürzeren Strecken über 51km resp. 16km verfügen noch über Startplätze.

Q: Ihr habt vor kurzem bekannt geben können, dass der Eiger Ultra Trail auf der 101km Strecke ausverkauft ist. Warum kommt diese Erstausgabe so gut an? Was macht Ihr anders?

MM: Der Grundstein ist sicher das grandiose Panorama rund um Grindelwald mit dem weltbekannten Eiger. Das riesige Wanderweg-Netz rund um Grindelwald ist prädestiniert um einen Ultra Trail durchzuführen. Dazu haben wir bei der Erstausgabe sehr viel in internationale Werbung investiert, was auch geholfen hat. Mittlerweile haben wir schon Läufer aus 25 Ländern am Start.

Eiger Ultra Trail 1

Q: Der Eiger Ultra Trail weist ein beeindruckendes Starterfeld auf – wie konntet Ihr die Ultra Trail Stars für Euren Event gewinnen?

MM: Durch diverse Kontakte vom OK wie aber auch den Sponsoren konnten wir etliche Ultra Trail Stars für den Eiger Ultra Trail gewinnen. Wie schon gesagt hilft sicher auch der weltbekannte Eiger mit. Dies macht den Event sicherlich sehr attraktiv, auch für Topläufer. Auch die anspruchsvolle Streckenführung macht den Trail sehr interessant. 

Q: Wie wichtig ist ein über die Trail-Running und Alpinisten Szene bekannter Botschafter wie Ueli Steck an Bord zu haben?

MM: Ein Name wie Ueli Steck an Bord zu haben ist sicher sehr hilfreich um den Trail zu promoten. Vor allem da es die Erstausgabe ist, können wir enorm von jemandem wie Ueli profitieren um den Eiger Ultra Trail populärer zu machen.  

Eiger Ultra Trail 1

Q: Wie seht Ihr die Entwicklungen im Ultra Trail Running in der Schweiz? Ist bald mit einer Sättigung des Rennkalenders zu rechnen? Wie wird man in Zukunft die Läufer für sich gewinnen können?

MM: Die Entwicklung ist enorm. In den letzten Jahren hat die Begeisterung für das Trail Running beträchtlich zugenommen. Und in Zukunft wird es sicherlich immer mehr Trail Events geben. Deshalb wollten wir den Eiger Ultra Trail unbedingt dieses Jahr durchführen, da sonst im Berner Oberland noch kein Ultra Trail existiert.  

Q: Ihr habt Euch entschieden auch die E101 Athleten am Morgen starten zu lassen. Viele werden somit in die Nacht hinein laufen und eventuell sogar in erst in den frühen Morgenstunden ins Ziel kommen. Was waren die Beweggründe für eine solche Zeitplanung?

MM: Ansonsten hätten wir am Abend oder während der Nacht starten müssen. Mit dem Start am Morgen absolvieren die Teilnehmer doch einen Grossteil der Strecke bei Tageslicht. Und so haben die Teilnehmer den Sonntag zur Erholung, auch die, die in den frühen Morgenstunden das Ziel erreichen.

Q: Auch für die lange Distanz von 101km mit satten 6700 Höhenmeter kann sich Jedermann anmelden. Was ist Eure Meinung zu Qualifikationsbedingungen, insbesondere wenn man an  sich an die Diskussionen über schlecht vorbereite Läufern im Rahmen des Irontrail Rennabbruchs erinnert?

MM: Jeder Athlet sollte sich selbst einschätzen können, ob er für solche Strapazen bereit ist. Es ist sicher empfehlenswert schon einmal einen Wettkampf über eine längere Distanz absolviert zu haben. Die Strecke führt rund um Grindelwald wo etliche Bergbahnen und Bergstrassen vorhanden sind. Zufahrt auf den Parcours an sehr vielen Orten ist kein Problem, was sicher ein grosser Vorteil ist zur Sicherheit der Läufer.

Photo Credits: Eiger Ultra Trail OK
Interview: Alex Brennwald

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