UTMB 2013 Race Report

utmb-logoUltra-Trail du Mont Blanc, UTMB, le sommet mondial de la course nature. Lange habe ich auf diesen Start gewartet: 168 Kilometer, 9600 Höhenmeter und maximal 46 Stunden Zeit. 2300 erfahrene Ultraläufer, welche die Qualifikation geschafft haben und einen Startplatz ergattern konnten, versuchen jeweils am letzten Wochenende im August über 3 Länder das Mont Blanc Massiv zu umrunden. Hier mein Erfahrungsbericht:

Um es vorneweg zu nehmen, es war hart, es war schmerzhaft, es war wunderschön und ich werde es wieder tun. Hier ein Zitat zur Einleitung von Timothy Olson, 2facher Gewinner des Western States 100 Miler und einer der Favoriten beim diesjährigen UTMB:

“It’s taken me a few days to reflect, UTMB was incredible! I’ve never been so broken in a race with no idea how to continue forward. Emotionally this was very hard to overcome, but the love and support from my family, The North Face family and all of you was the strength I needed to continue on. I’m very grateful for the love and experience.” Timothy Olson

Hier die Strecke: Strecke

Und nun der Reihe nach:

Chamonix – Les Houches – Saint Gervais
Am Freitagnachmittag um Punkt 16.30 fällt in Chamonix zu den dramatischen Klängen von Vangelis‘ Conquest of Paradies der Startschuss zum Ultra-Trail du Mont Blanc. Langsam setzt sich die Masse aus 2‘300 Trail Runnern in Bewegung – jeder bereit um sein „Paradies“ zu erobern, sei es in Form einer Bestzeit oder um die begehrte Finisher-Weste zu erhalten.Start

Die ersten Kilometer bis Les Houches (7.9km – 118m D+) sind très roulant und werden ziemlich flott auf der Strasse und Forstwegen in strahlendem Sonnenschein gelaufen. Über Le Délevret wird der erste, noch sehr zahme Berg mit 800hm bezwungen und die euphorisierte Läuferschar erreicht nach dem ersten Halbmarathon Saint-Gervais (21.0km – 951m D+). Die Stimmung ist grossartig – tausende Zuschauer säumen den Weg in den Dorfkern zur Verpflegungsstation und man kommt nicht darum herum die unzähligen entgegengestreckten Hände abzuklatschen. Ekstase und Freude macht sich breit – so muss der UTMB sein. Hier kann man das Rennen geniessen – noch schnell genug wird die anspruchsvolle Strecke ihren Tribut zollen.

Wetter: Die Vorhersage für das UTMB Wochenende ist sehr gut. Kein Niederschlag und relativ warm, sprich in der Nacht etwa 5°C und am Tag 25°C. Das ist keine Selbstverständlichkeit. In den vergangenen 11 Austragungen konnte lediglich 4 Mal die geplante Strecke gelaufen werden.

Les Contamines – La Balme – Col du Bonhomme – Les Chapieux
Über die Weidelandschaften nach Saint Gervais geht die Reise weiter. Es wird kühler in den Wäldern und  mit dem sich verabschiedenden ersten Tag erreicht man über weitere 500 Höhenmeter den Checkpoint Les Contamines (30.7km – 1486m D+). Der Empfang ist erneut grossartig. Zuschauer und Betreuer stehen am letzten Aufstieg Spalier. Viele der Läufer machen sich bereits hier für die nahende Nacht bereit – mir ist es noch zu früh. Kurz vor Notre-Dame de la Gorge (34.6km – 1554m D+) nehme ich laufenderweise  meine Stirnlampe in Betrieb. Der Checkpoint hat Pfadfinderlager Charakter. Es wird Musik gespielt und ein grosses Feuer geleitet die Läufer den felsigen Weg hinauf zum ersten hohen Berg. Die Welt reduziert sich angenehm auf den Kegel der Stirnlampe und das helle funkeln der Sterne. Nach den ersten 500 Höhenmeter gibt es in La Balme (38.8k – 2036m D+) noch einmal die Möglichkeit sich zu verpflegen und für den 600hm alpinen Aufstieg zum Col du Bonhomme (Delevret 242.2km – 2658m D+) zu rüsten.  Der Höchste Punkt des Aufstieges wird kurz vor dem Refuge bei Kilometer 44 auf knapp 2500MüM erreicht. Der erste Marathon ist geschaft. Der Höhe entsprechend liegt die Temperatur bei etwa 5°C. Der fast 1000hm lange Abstieg nach Les Chapieux (49.4km) wechselt angenehm zwischen guten Flow-Passagen und technischen Abschnitten hin und her. Bevor man den Verpflegungsposten Les Chapieux passieren kann, müssen alle Läufer durch den Material-Check, wo noch einmal stichprobenartig drei Bestandteile des Pflichtmaterials geprüft werden. Sicherheit wird am UTMB gross geschrieben und die Kontrolle ist nach einer Minute passiert.

Ausrüstung: Jeder Läufer muss folgende Pflichtausrüstung auf sich tragen: GoreTex Jacke und Hose, wärmende Jacke und Hose, 2 Stirnlampen mit Ersatzbatterien, Rettungsdecke, Signalpfeife, Notverband, Wasser und Nahrungsvorrat sowie ein Mobiltelefon. Desweiteren Handschuhe, Mütze und Sonnenbrille. Ich bin die ganze erste Nacht im T-Shirt mit Armlingen und einem Buff gelaufen. Das war zwar teilweise kühl, aber mit genügend Bewegung ging es.

Col de la Seigne – Lac Combal – Arête Mont Favre – Col Checrouit – Courmayeur
Frisch gestärkt geht es in die kalte Nacht hinaus. Es ist sternenklar – wunderschön. Sogar eine Sternschnuppe weist mir den Weg – den Weg nach oben: Ziel Col de la Seigne (59.7km – 3781m D+) 1000 Höhenmeter über mir. Die ersten paar Hundert Höhenmeter werden auf einer Strasse zurückgelegt.Night

Nach dem asphaltierten Abschnitt geht es auf einem technischen Singletrail nach oben. Wieder wird die 2500MüM Marke überschritten. Auf dem höchsten Punkt angekommen überschreiten die Läufer die Grenze zu Italien, wo es auch gleich wieder talwärts geht. Ein knackiger 500hm Downhill bringt die Läufer zum Checkpoint Lac Combal (64.1km ). Es ist unangenehm kalt. Der Lac Combal und seine Sumpfgebiete liegen in der Talsohle und die in der Luft liegende Feuchtigkeit lässt die Kälte tief in die Knochen dringen. Ich entscheide mich dennoch weiter im T-Shirt und Armlingen zu laufen und den See lieber schnell zu passieren, denn der nächste Aufstieg zum Arête Mont Favre (68.4km – 4238m D+) wird einem wieder kräftig einheizen. Abgesehen von etwa 2km entlang dem See wird ausschliesslich auf alpinem, technischem Singletrail gelaufen. Vom Mont Favre geht es über 1250 Höhenmeter runter über Col Checrouit (73.3km) nach Courmayeur (77.1km – 4249m D+). Insbesondere die letzten 3km fallen über einen engen Wurzeltrail brachiale 700 Höhenmeter ab. Zum Glück erwartet einen im Sportzentrum Courmayeur der grösste Verpflegungsposten mit dem Materialsack zum Umziehen und Verpflegen.

Ernährung: Ich habe mich unterwegs hauptsächlich mit Sponser Gel (12 Stück) und Long Energy Kohlehydrate Pulver (8 x 100g) ernährt. An den Verpflegungsposten habe ich bei den Orangenschnitzen und Bananen zugegriffen. Suppe habe ich auch fast immer getrunken um etwas Salz zuzuführen. Auf den letzten 50km habe ich jeweils noch etwa 5dl Cola getrunken um den Zuckerspiegel zu heben.

Refugio Bertone & Bonatti – Arnuva – Grand Col Ferret – La Fouly
Die meisten Athleten nehmen sich in Courmayeur das erste Mal ein bisschen mehr Zeit und wechseln Kleider und Laufschuhe. Mit neuen Kräften geht es wieder in die Dunkelheit hinaus. Es wartet hinter dem italienischen Skiresort bereits der nächste Aufstieg: 800 Höhenmeter hoch zum Refugio Bertone (82km – 5065m D+). Der Trail ist steil und ich versuche wieder in den Rhythmus zu kommen. Auf den letzten Serpentinen vor dem Refugio kündigt sich langsam der Morgen an. Es wird noch dauern, bis es die ersten wärmenden Sonnenstrahlen über die schroffen Gipfel schaffen, aber es wird hell. Die Landschaft nach Courmayeur erscheint mir noch wilder und alpiner als zuvor. Der Trail schlängelt sich in einem stetigen auf und ab weiter zum Rifugio Bonatti (89.3km – 5345m D+) und dann runter nach Arnuva (94.5km – 5450m D+). Obwohl der noch junge Tag neue Energie bringen soll, durchlebe ich auf den mehrheitlich laufbaren Kilometer eine grosse Krise. Ich kann zwar noch joggen, aber ich fühle mich ziemlich am Ende. Nicht einmal die grandiose Aussicht kann mich aus meinem Loch reissen. Weiter machen. Bei Arnuva esse ich Suppe und eine Kartoffel, meine letzte Geheimwaffe. Denn ich weiss was jetzt kommt: Grand Col Ferret mit 2700MüM – 750 Höhenmeter auf 4.5km.Bonatti 1

Langsam erreichen mich die ersten Sonnenstrahlen, trotzdem ist es sehr kalt, da der Wind ziemlich erbarmungslos von den 4000ernden den Berghang hinunter bläst. Ich ziehe das erste Mal die Windjacke über und steige Schritt für Schritt nach oben. Diesen Aufstieg kenne ich von unzähligen Erzählungen, Videos und Bildern – der Grand Col Ferret ist eine der Schlüsselstellen des UTMB – hier werden Champions geboren und gleichzeitig gestandene Ultra-Läufer gebrochen. Zuoberst auf dem Grand Col Ferret (99km – 6204m D+) wird die Schweizer Grenze überschritten. Die Aussicht und ein Koffein-Shot reissen mich endlich aus meinem Loch heraus und ich beginne die knapp 10km Singletrail mit 1100hm Abstieg das Val Ferret nach La Fouly (108.4km) hinunterzulaufen.Grand Col Ferret 1

Die Morgensonne wärmt angenehm und der griffige Trail bedeutet Soul-Running pur. Doch die Kilometer beginnen zäher und zäher zu werden und der konstante, schnelle Downhill beginnt sich durch meine Oberschenkel zu nagen. Jetzt wird es klar – der UTMB ist noch lange nicht zu Ende und es wird hart werden. Wie hart wird sich aber noch weisen…Grand Col Ferret

Training: Neben dem Training und den Rennen in den Jahren 2011 und 2012 habe ich mich seit Dezember spezifisch auf den UTMB vorbereit, d.h. viele lange Trainings mit mehr als 40km auf Trails und viele Höhenmeter, insbesondere auch Downhill. Insgesamt sind so 3002km mit 62‘000 Höhenmeter in 365 Stunden Training zusammengekommen. Meistens habe ich es geschafft 6 x in der Woche zu laufen.

Praz de Fort – Champex Lac
Nach La Fouly geht es weiter in Wellen das Tal herunter der Dranse entlang bis Praz de Fort (116.8km – 6462m D+). Der Trail wäre eigentlich gut zu laufen, da er weitere 500 Höhenmeter abfällt. Aber meine Oberschenkel sind bereits so ausgebombt, dass ich auf jedem Schritt die Zähne zusammenbeissen muss. Die insgesamt 1600 Höhenmeter Abstieg seit dem Gipfel des Grand Col Ferret haben sehr deutliche Spuren hinterlassen.Champex Die Muskeln sind am Ende, Essen und Trinken wird schwierig, und die Motivation sinkt in den Keller. Die Sonne wärmt nicht mehr angenehm, sondern brennt herunter. Willkommen in der Ultra Welt – I need to dig deep… Die Motivation weiterzulaufen ist meine Freundin die am Verpflegungsposten Champex Lac (122.4km – 6907m D+) auf mich wartet. Es gilt jedoch erst noch 450 beschwerliche Höhenmeter über den stark verwurzelten Sentier des Champignons aufzusteigen. Ziemlich abgekämpft erreiche  Champex Lac. 3 Marathons sind durch – ein weiterer satter Marathon mit 2700 Höhenmeter liegt noch vor mir.

Motivation: Die vier wichtigsten Quellen der Motivation für mich sind die schöne Bergwelt, die Zuschauer, das lange und harte Training sowie die Menschen, die an mich glauben. Es ist nicht einfach die Freude am Laufen während dem Training und auch während dem Wettkampf konstant hoch zu halten – die Laufstrecken halten jedoch so viele schöne Momente bereit wenn man die Augen offen hält, dass es immer wieder Momente gibt an denen man sich wieder aufrichten kann.

Bovine – Trient – Catogne – Vallorcine – Tête aux Vents – La Flégère – Chamonix
Ich habe mir Zeit gelassen am VP Champex Lac und gegessen, getrunken, relaxed und neue Motivation gesammelt, denn ich weiss was kommt: La Mur de Bovine! Ich muss mit kleinen Schritten loslaufen. Meine Beine sind steif wir ein Brett und schmerzen bei jedem Schritt. Langsam komme ich wieder in Fahrt und kann die 250hm absteigen um an den Fuss des Bovine zu kommen. Die „Mauer“ beträgt 750 Höhenmeter auf 4km – teilweise ist es lächerlich steil. Stilles Leiden ist angesagt – einen Fuss vor den anderen. Repeat – repeat – repeat… Kurz vor der Passhöhe wird es flacher und nach dem Überqueren der Alpweide geht der Singletrail wieder talwärts Richtung Forclaz. Die Warnung vor dem nächsten Abstieg habe ich seit längerem im Hinterkopf, doch die Realität des letzten Kilometers runter nach Trient (138.9km – 7802m D+) ist schwer zu beschrieben: 250 Höhenmeter runter auf weniger als einem Kilometer! Nach diesem Oberschenkel Schocker hilft nur noch Cola und Supper. Raus aus dem Verpflegungsposten, es geht  weiter 800 Höhenmeter hoch zum Catogne (143.9km – 8618m D+) und von da gleich wieder auf Singletrails über Alpen und später durch den Wald nach Vallorcine (149.2km) hinunter. Die letzten Kilometer bis zum Verpflegungsposten laufe ich bereits wieder im Dunkeln. Bei heisser Suppe und Cola rüste ich mich für die zweite Nacht. Es ist schnell kalt geworden und die ersten Kilometer hoch auf den letzten Berg sind frostig. Im Licht der Stirnlampe steigt man erst sanft und dann immer technischer zum Tête aux Vents (156.9km – 9508m D+) auf. Es ist sehr felsig und es braucht viel Kraft die unzähligen Felsblöcke zu erklimmen, insbesondere da die Stöcke auf dem glatten Stein keinen Halt mehr finden.Tete au Vent

Auf 2130MüM angekommen gilt es 3km nach La Flégère (159.9km – 9518m D+) zu traversieren. Auf koffer-grossen Felsblöcken ist das eine sehr schwere und unangenehme Aufgabe. Ich brauche eine Stunde für diese 3km – so technisch ist das Gelände. Ich bin seit über 30 Stunden unterwegs und nun auch vom Schlafentzug arg in Mitleidenschaft gezogen. Die Müdigkeit und Halluzinationen sind schlechte Partner für solch technisches Terrain. Am letzten Verpflegungsposten in La Flégère holt mich ein halber Liter Cola, Suppe und mein letzter Koffein-Shot ins Leben zurück. Noch 8km und 1200 Höhenmeter runter bis zur Zielline in Chamonix. Let’s go. Dieser letzte Downhill geht auf Singletrails stetig hinunter – nicht zu steil, nicht zu flach. Und Lichter von Chamonix werden immer deutlicher. Schon vor dem Eingang der Stadt hört man den Applaus der Zuschauer. Plötzlich ist der Wald zu Ende und läuft auf der Strasse. Nach Stunden den dunklen Einsamkeit in den Bergen läuft man die letzten 3 Kilometer durch Chamonix. Alle Last, Schmerzen und Pein fällt ab – Ich geniesse den Applaus des Publikums und laufe euphorisch durch die Stadt. Auf diesem Moment habe ich lange gewartet, mir die Ankunft gedanklich ausgemalt, diese Gefühle als Motivation für 1000ende Trainingskilometer vorgestellt. Und jetzt ist sie da, die Zielline. Arme hochreissen jubeln. Der UTMB ist geschafft: 33 Stunden, 8 Minuten und 26 Sekunden für 168.7 Kilometer mit 9‘796 Höhenmeter hoch und ebenso vielen runter. What a day… Finish 1

Rückblick und Gedanken
Der UTMB stand, zumindest sportlich gesehen, die letzten 9 Monate im Mittelpunkt meines Lebens. Sehr oft habe ich mir während dem Training den Mont Blanc vorgestellt und mir ausgemalt, wie ich auf alle möglichen und unmöglichen Herausforderungen reagieren werde. Inbesondere während den langen und kalten Läufen im Winter sowie bei allen harten Trainings über 40km und mehr hat mich nur ein Bild getrieben – die Ziellinie des UTMB.

Ich habe eine Weile gebraucht um das Rennen zu verarbeiten. Ich musste bei diesem Lauf um den Mont Blanc an und über meine Grenzen gehen. Und das geht nicht spurlos vorbei. Es ist nicht ein endloses Glücksgefühl, dass mich jetzt ausfüllt, sondern eher eine innere Ruhe. Es ist vollbracht. Es hat währen den 168 Kilometer unzählige wunderschöne Momente geben, aber auch ebensoviele tiefschwarze Löcher. Das ist Teil des Ultra Sports – und es ist mitunter ein Grund warum ich diese Rennen liebe. Ultra Trail ist eine ehrliche Angelegenheit – es gibt kein Schön-reden, keine Abkürzungen und kein Ja-aber. Es gibt nur den Läufer, den Berg und die Distanz. Am Berg und an der Distanz kann man nichts ändern, aber an sich selbst.

„The first rule is to keep an untroubled spirit. The second is to look things in the face and know them for what they are.“  Marcus Aurelius

Vielen Dank an alle, die mich unterstützt haben – alle die an der Strecke oder am Computer mitgefiebert haben. Alle freiwilligen Helfer und Organisatoren. Und danke auch an alle Läufer, mit denen ich zusammen gelaufen bin. You are great!

Vor dem letzten Abstieg in La Flégère habe ich einen spanischen Zuschauer passiert, der mitten in der Nacht oben auf dem Berg gestanden hat. Ich war ziemlich im Elend, aber trotzdem erfreut in der Dunkelheit auf einen Menschen zu treffen. Ánima war sein Zuspruch, als ich an ihm vorbei lief. Da wurde mir klar: wenn die Beine nicht mehr wollen und der Körper schmerzt, dann kommt Ánima zum Zug – dann muss man mit der Seele laufen! In diesem Sinne – get out and run.

Autor: Alex Brennwald

Foto Credits:
– Ultra-Trail du Mont Blanc Website
– Petzl / Lafouche
– Mouss Prduction / Etienne Valentin

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